Otello darf nicht platzen.
Ken Ludwig

Otello darf nicht platzen

Rechte:  Deutscher Theaterverlag GmbH, Weinheim
Regie:  Christian Janda

Auf einer kleinen Provinzbühne soll der italienische Startenor Tito Merelli den Otello singen. Nach mehrstündiger Verspätung, die dazu führt, dass das Opernpersonal extrem nervös agiert, erscheint endlich Signore Merelli mit seiner Frau und einer bitteren Magenverstimmung. Während sich die enthusiastischen Fans drängeln, weigert sich Merelli, wegen seiner Magenverstimmung eine Generalprobe durchzuführen.

Von der vielen Medizin, die Merelli freiwillig und unfreiwillig zugeführt wird, bekommt er einen oscarreifen Blackout. Dieser führt den Operndirektor zu der Vermutung, daß Signore Merelli einen Selbstmordversuch verübt hat, zumal ihn seine Gattin vorher wegen seines "dem Anschein nach" exzessiven Liebeslebens verlassen hat. Ersatz muß also schnellstens her, denn "Otello darf nicht platzen".

Und so wird Max, die "rechte Hand" des Operndirektors, überredet, sich als Tito Merelli auszugeben und an seiner Stelle den Otello zu singen. Kaum will der falsche Otello sich auf den Weg zur Oper machen, wacht der wahre Opernheld auf und ist durchaus willens, seinen Opernpart zu singen. Und somit darf sich das Publikum auf eine irrwitzige Verwechslungskomödie freuen.

Aufführungen

November, Dezember 2002

Probenfotos

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